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Manchmal ist was


Massimo Tuveri bestätigt mit seiner nicht vollkommenen, aber kraftvollen und pointierten Darbietung, dass Köln schon seit längerem einen unentdeckten Star in seinen tristen Mauern birgt: Tuveri, kurzgewachsen, klassisch gutaussehend, ist der eindringlischste Typ des Films- doch dabei bleibt es nicht. Tuveri kann spielen. Wenn Weber ihm in seinem nächsten Film die Hauptrolle gäbe, wäre das schon die halbe Miete.


von Sathyan Rameesh in der RheinArt 1994 über den Film "Etwas ist immer" von Zekko Weber






Zarter Schmelz


... Dass dies keinen Moment lang peinlich wirkt, das liegt an den Darstellern Mieke Jünemann, Tom Simon und Massimo Tuveri- Wer? Ich kann ihre Namen schon im Schlaf. Wenn man sich Jünemann und Simon durchaus auf einer Kinderbühne vorstellen kann, so ist Tuveri doch ein positiver Störfaktor im Zusammenspiel, ein Vollblutderwisch, ein Blickfang. Allein ihn das Programm hindurch zu beobachten, könnte einen über Wasser halten, selbst wenn der Rest zum Gruseln wär. ...


von Tillmann Courth in der RheinArt 1994 über das Theaterstück "Heiß am Stil"






Dem Himmel so fern


Das Deutsch-Griechische Theater überzeugt mit einer aberwitzigen und derben Variante der Aristphanes- Komödie "Die Vögel". ... Er zeichnet die Menschen und Vögel, von einem brillanten Ensemble unterstützt, mit karikierender Präzision ...


von Michael Schmitz in der WAZ am 28.11.2008






Existenzielle Etüden


Die vier Schauspieler Hans Kieseier, Massimo Tuveri, Ozan Akhan und Waldemar Hooge, die ihre "Blackbox Company" 2007 gegründet haben, sind ein wunderbares Ensemble ... ... . Sie haben den Text zu ihrem Erstlingswerk "phase I" durch Improvisationen entwickelt und Ihnen ist ein kleiner Geniestreich geglückt. Es ist absurd komisch, endzeithaft wahr und unvermittelt poetisch.


von Dorothea Marcus in der Theaterzeitschrift Akt in der Septemberausgabe 2009






Flotter Vierer erfolgreich gestartet


Das "Baby" ist da, die Geburt ist gelungen: Das nagelneue Pantheon-Ensemble feierte mit dem Stück "Fahrerflucht" eine beifallumrauschte Premiere. Das Ensemble, das 14 Rollen zu spielen hat, funktioniert prächtig, alle Darsteller überzeugen durch Witz und Präzision. Dafür gab es auch von den Kollegen Ingolf Lück und Norbert Alich Applaus.
Klare Prognose: Der flotte Vierer hat Zukunft.


von Christof Ernst im Express Bonn am 10.09.2009






Fahrerflucht- Kabarett meets Krimi


"Fahrerflucht" heißt das erste Stück des neuen Pantheon-Ensembles, bestehend aus Doppel-Prix Pantheon Gewinner Dave Davies, Tanja Haller, Hans Holzbecher und Massimo Tuveri, die allesamt mit komischen Talent und unglaublicher Vielfalt überzeugen können ... ... Doch da ist auch noch der paranoide Kommissar Rohrschach, eine Mischung aus Fantomas und Bruce Willis... Tuveri hat seine großen Momente, wenn er im "Bad Cop" - Stil mit messerscharfem Verstand und Bogart-mäßiger Coolness den Fall löst - da fehlt nur noch der ins Gesicht gezogene Hut.


von Annekathrin Rapsch in campus.web.de am 11.09.2009






Schwacher Start, starkes Finish


... Tuveri ist neu im Ensemble und ein echter Gewinn. Seine Nummer als Kamelle-Experte, der wie ein Weinkenner am Geschmack erkennt ("93-er Fruchtlutscher, 96-er Minipuffreis-Auslese") und in welchem Jahr die olle Kamelle wo abgeworfen worden wurde: sehr köstlich. Sehr böse, wenn er in der Rolle des Lyrikers Gottfried Benn ... ... geschwurbelte Verse drechselt ...: großes Kino!


von Christof Ernst im Express Bonn im Dezember 2007